Nicolas Schabram

Rechtsanwältin Angelika Schabram

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Screenshot: © 2014 kanzlei-schabram.de | Angelika Schabram Screenshot: © 2014 kanzlei-schabram.de | Angelika Schabram

Meine Mutter Angelika Schabram wagt ab dem 1. April 2014 als Anwältin den Schritt in die Selbstständigkeit. Da trifft es sich doch gut, ein Webentwicklungs-Äffchen zum Sohn zu haben, der sich in den letzten Wochen mit einem adäquaten Internetauftritt befasst hat. Dieses Mal war ich beim kompletten Prozess von vorne bis hinten am Drücker. Ich habe also vom Konzept über das Design bis hin zur Frontend-Umsetzung alles gemeinsam mit meiner Mutter selbst in die Hand genommen, jetzt geht es in der Startphase auch noch ein wenig an den SEO-Kram. Dafür, dass da einige Disziplinen dabei waren, die ich sonst lieber anderen überlasse, bin ich soweit aber doch ganz zufrieden.

Ahnungslosigkeit

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Ich beobachte mich zur Zeit immer mal wieder verärgert und gleichzeitig auch amüsiert dabei, wie ich leidenschaftlich über Themen diskutiere, von denen ich eigentlich nicht den blassesten Schimmer habe. Man sitzt mit Freunden zusammen, irgendjemand stellt eine Behauptung auf, die einem aus rationalen oder irrationalen Gründen gegen den Strich geht und schon befindet man sich in einer Debatte, die man eigentlich mit dem vorhandenen Kenntnisstand nicht mal ansatzweise unfallfrei führen kann. Erstaunlich oft habe ich mich schon in Diskussionen über die Eurokrise, das Urheberrecht, den Online-Journalismus, das Betreuungsgeld, die GEMA und tausend andere komplexe Themen beteiligt. Und erstaunlich oft habe ich dabei eine bestimmte Meinung vertreten, ohne in Wirklichkeit auch nur die geringste Ahnung davon zu haben. Man kann doch … Weiterlesen

Abgezogen. Fast jedenfalls.

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Da laufe ich gestern Abend, so gegen 10, durch eine recht menschenleere Straße in der Hannoveraner Calenberger Neustadt Richtung Glocksee und mich quatscht irgend so ein Typ an. Lederjacke, optisch so um die 20, blond, wirkt zurückhaltend und ein wenig nervös – alles in allem also von recht harmloser Erscheinung. „Sorry, kann ich mal kurz mit deinem Handy telefonieren?“. Klar, warum nicht, denke ich und krame gedankenlos mein Telefon aus der Hosentasche. Aus den Augenwinkeln fallen mir im Halbschatten schräg hinter mir noch ein paar andere Typen in Lederjacken auf, die uns scheinbar unauffällig beobachten. Gewieft wie ich bin werde ich dann doch ein bisschen skeptisch. Statt also mein Handy einem Fremden in die Hand zu drücken, frage ich ihn nach … Weiterlesen

Der marode Zustand des (Tech-)Journalismus

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„Dos & Don’ts für Start-up-Marketing und -PR“, so der griffige Titel des Vortrags von t3n magazin-Mitgründer Andreas Lenz bei der gestrigen media ahead in Hannover, bei dem er uns die kleinen Kniffe verriet, wie man den Namen seines Unternehmens in der Berichterstattung von Blogs, Magazinen und Zeitungen unterbringen kann. Unfreiwillig gab er dabei eine Menge über den maroden Zustand des vermeintlich unabhängigen (Tech-)Journalismus preis. Andreas Lenz ist als Gründer und Geschäftsführer leitend in den Bereichen Marketing und Sales beim t3n magazin tätig, außerdem verkauft er seit Anfang 2012 unter dem Label hardwrk Apple-Zubehör. Dementsprechend kann davon ausgegangen werden, dass er die Branche sowohl aus verlegerischer als auch unternehmerischer Sicht bestens kennenlernen und bei seinen Schilderungen aus einem breiten Erfahrungsschatz schöpfen … Weiterlesen

Lagebericht: Ein Jahr Medienmanagement-Bachelor am IJK Hannover

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Vor einem guten Jahr begann ich meinen Medienmanagement-Bachelor am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung (IJK) in Hannover. Ich bestand im Juli 2012 den Aufnahmetest, zog im Oktober nach Hannover, fand im Laufe der Zeit inzwischen lieb gewonnene Freunde, castete einen neuen Mitbewohner, schrieb Klausuren, hielt Referate, forschte so rum und befinde mich mittlerweile im dritten Semester. Zeit für einen Lagebericht. Zuletzt erzählte ich (zugegebenermaßen ein wenig beleidigt) von den Klausuren am IJK. In dem Artikel vom Mai 2013 meckere ich darüber, dass wir so nervig viel sinnlose Auswendiglernerei über uns ergehen lassen müssen. Inzwischen hat sich das Bild ein wenig geändert und ich möchte an dieser Stelle meine Meinung zumindest in Teilen revidieren. Dafür hole ich ein wenig weiter aus: … Weiterlesen

London Hostel Stories

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London Tower Bridge

Was ist eigentlich los mit den Leuten?! Ende September war ich mit einem Kommilitonen für vier Tage in London auf Sightseeing-Tour. Einen umfassenden Bericht erspare ich euch, in London war ja außer mir gefühlt jeder schon hundert Mal. Was ich euch nicht ersparen werde, sind unsere absurden, abstoßenden und faszinierenden Begegnungen im Zwölfbettzimmer eines großen Londoner Hostels: Alles beginnt damit, dass der Mensch im Bett unter mir ganz offensichtlich 20 Stunden lang im Sterben liegt. Zumindest klingt es danach. Mittwochnachmittag kommen wir erstmals ins Zimmer und aus seiner Ecke ist ein leises, schluckaufartiges Würgen zu hören. Okay, scheint wohl etwas übertrieben zu haben am Vorabend. Wir lassen ihn also schlafen/sterben, machen uns keine weiteren Gedanken und verbringen den Tag an … Weiterlesen

Blogbox: Ein weiterer Walled Garden als „Zukunft des Journalismus“?

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Blogbox Logo: © 2013 blogboxapp.de | Blogbox

Blogbox nennt sich der heute Mittag gestartete deutschsprachige Dienst, der sich anschickt, dem erhofften „Journalismus der Zukunft“, nämlich Blogs, zum Durchbruch zu verhelfen. Die Idee erscheint vielversprechend, aber sollte sich dieser „Journalismus der Zukunft“ tatsächlich in einem weiteren goldenen Käfig, einem „Walled Garden“ abspielen? Die Idee ist bestechend einfach: Blogs können sich bei Blogbox bewerben, werden dort in verschiedene Themenbereiche eingeordnet und anschließend in einer iPad-App (weitere Plattformen sollen netzwertig.com zufolge nachgeliefert werden) magazinartig aufbereitet. In der App kann man ganze Themenbereiche abonnieren und bekommt auf Basis seiner Interessen Artikel empfohlen. Zusätzlich können einzelne Blogs ähnlich wie im Feedreader abonniert werden, damit man wirklich nichts verpasst. Ein entscheidendes Distinktionsmerkmal gegenüber beispielsweise Flipboard ist das auf Freiwilligkeit basierende Bezahlungs- beziehungsweise Belohnungssystem. Leser … Weiterlesen

Europa-Road-Trip: 2.700 Kilometer, 10 Tage, 7 Länder, 3 Freunde & 1 VW-Bus

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Kanal in Venedig, Italien

Deutschland, Österreich, Ungarn, Kroatien, Slowenien, Italien, Schweiz – Diese sieben Länder habe ich bis zum letzten Sonntag innerhalb von zehn Tagen mit zwei Baden-Badener Freunden im VW-Bus durchquert. Und: Es war der Hammer! Noch vor zwei Wochen stand das gesamte Vorhaben auf der Kippe: Wir hatten zwar den VW-Bus der Eltern meiner Mitreisenden und ein paar Tage Zeit, waren aber bislang nur zu Zweit. Das war deshalb ungeschickt, weil bei einem Road Trip logischerweise das Benzin der Hauptkostenfaktor ist und da Kosten prinzipiell doof sind, hätten wir das gerne mindestens durch drei geteilt. Nach wenigen Anrufen fanden wir dann aber noch einen gemeinsamen Baden-Badener Kumpel, der tatsächlich verrückt genug gewesen war, mitten in seiner Klausurenphase spontan für immerhin sechs Tage zu … Weiterlesen

Oamaru, Neuseeland

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Küste vor Oamaru. Neuseeland

Während der vorlesungsfreien Zeit nach meinem ersten Semester am IJK in Hannover reiste ich mit einem Kommilitonen für eine Woche nach Sydney, eine Woche nach Neuseeland und vier Wochen an der australischen Ostküste entlang von Cairns runter wieder zurück nach Sydney. In dieser Artikelreihe fasse ich meine Endrücke und Erlebnisse zusammen. Von Dunedin aus ging es am 25. Februar 2013 mit dem Bus weiter nach Oamaru. Der erste Eindruck der Stadt war ziemlich irreal. Untypisch für Neuseeland fanden wir überall Sandsteinbauten vor, die fast ein bisschen an europäische Städte erinnerten. Irreal kam es mir vor allem deshalb vor, weil all diese altertümlichen Sandsteinbauten viel zu neu aussahen, eher wie gefälschte Filmkulissen. Am liebsten wollte man die „Papphäuser“ einfach umwerfen. Noch … Weiterlesen

C3S: Die faire Alternative zur GEMA – Jetzt unterstützen!

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Die C3S oder Cultural Commons Collecting Society ist der Versuch, der GEMA eine faire Alternative entgegenzusetzen. Seit wenigen Wochen kann durch ein groß angelegtes Crowdfunding ihre Gründung ermöglicht werden. Die GEMA regt seit einiger Zeit, gerade in den vergangenen zwei bis drei Jahren, zu kontroversen Debatten an. Viele Künstler fühlen sich nicht mehr oder nur unzureichend von ihr vertreten, Clubbetreiber müssen aufgrund massiv steigender Vergütungen dicht machen und das starre Lizenzkorsett der GEMA ist schlicht nicht mehr zeitgemäß. Es gibt zahlreiche Gründe, warum es eine gute Idee ist, der bisher alternativlosen Verwertungsgesellschaft einen fortschrittlicheren, offeneren und gerechteren Mitbewerber entgegenzusetzen. Einer dieser Gründe ist, dass nur ordentliche Mitglieder stimmberechtigt sind. Ordentliches Mitglied kann werden, wer nachweisen kann, in fünf aufeinanderfolgenden Jahren … Weiterlesen

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